BSV gegen SG BBM Bietigheim (Spielverle...
Von 25.01.2017 bis 25.01.2017 19.30
Heimspiel Halle Nord BSV gegen  SG BBM Bietigheim (Spielverle... Halle Nord
HSG Bad Wildungen -Buxtehuder SV
Von 04.02.2017 bis 04.02.2017 19.00
Auswärtsspiel Sporthalle Enseschule Brüder-Grimmstr.4 HSG Bad Wildungen -Buxtehuder SV Sporthalle Enseschule Brüder-Grimmstr.4

Handball

Schwache Leistung des BSV bei Niederlage in Dortmund

Von Günther Bröde

Miese Wurfquote der Bundesliga-Handballerinnen beim 17:22

Buxtehude. "Dortmund hat verdient gewonnen", sagte Trainer Dirk Leun nach der 17:22 (8:11)-Niederlage der Bundesliga-Handballfrauen des Buxtehuder SV beim BVB Dortmund. Im Umkehrschluss heißt das auch, dass die Frauen aus Buxtehude verdient verloren haben, weil sie einfach zu unpräzise und meist halbhoch warfen und dabei immer wieder an Dortmunds Torhüterin Clara Woltering scheiterten.

Vor der starken, aggressiven Dortmunder Defensive hatte Dirk Leun gewarnt, allein das Wissen darum nützte nichts. Zum dritten Mal in Folge konnte Dortmund seinen Gegner unter 20 Tore halten. Die deutsche Nationaltorhüterin Woltering parierte gleich den ersten BSV-Siebenmeter von Friederike Gubernatis. Dann scheiterte bei ihrem zweiten persönlichen Versuch auch Emily Bölk. Trotzdem gingen die BSV-Frauen mit 4:2 und 5:3 in Führung. Beim Stand von 5:5 war es dann Lisa Prior, die zur Strafwurflinie schritt und bis zum Ende alle fünf Siebenmeter für Buxtehude verwandelte. Damit war sie beste Torschützin.

Doch die Fehler in der Offensive häuften sich. Ballverluste und Fehlwürfe reihten sich aneinander. Dortmund hatte sich endgültig auf Buxehude eingestellt und zog in der starken Schlussphase der ersten Halbzeit von 8:8 auf 11:8 davon. Beim Stand von 14:11 für Dortmund scheiterte der BSV mit zwei Würfen aufs leere Dortmunder Tor. Die BSV-Abwehr stellte auf die offensive 5:1-Variante um, BSV-Torhüterin Antje Lenz parierte einen Siebenmeter von Svenja Huber. Emily Bölk traf in Unterzahl zum 16:19, dann aber konterte Dortmund in der entscheidenden Phase mit zwei Treffern und zog auf 21:16 (55.) davon. Gubernatis und Bölk hatten nacheinander jeweils eine Zeitstrafe kassiert und saßen zeitweise gemeinsam auf der Strafbank.

"Mit solch einer Leistung kann man nicht gewinnen", haderte Trainer Dirk Leun mit dem Auftritt des Buxtehuder SV in Dortmund und meinte speziell die eklatant schwache Wurfquote. Buxtehudes Nationalspielerin Lone Fischer hatte sich beim Training unter der Woche am Fuß verletzt und war nicht mit nach Dortmund gefahren.

Die Tore: Lisa Prior (5/5), Lynn Knippenborg (3), Emily Bölk (3/1), Friederike Gubernatis, Annika Meyer (je 2), Maxi Hayn, Jessica Oldenburg (je 1)

Quelle: Hamburger Abendblatt (gb)